Was ist Überschwingen?
Das Hinausschießen des Ausgangs über seinen Endwert bei einer Sprungantwort o. Ä., auch der maximale Betrag dieser Überschreitung. In der Regelungstechnik wird es in Prozent des Endwerts angegeben; bei einem PT2-Glied ohne Nullstellen beträgt es exp(−πζ/√(1 − ζ²)) und hängt nur vom Dämpfungsgrad ζ ab. In Regelkreisen gilt: Je kleiner die Phasenreserve, desto größer das Überschwingen. In elektronischen Schaltungen bezeichnet man mit demselben Wort auch das vorübergehende Überschreiten des Endpegels eines Signal- oder Spannungsverlaufs durch Leitungsinduktivität oder Reflexionen.
Japanische Bezeichnung: オーバーシュート
„Überschwingen“ kommt in 9 Übungsfragen aus 3 Themen vor, z. B. Grundlagen der Regelungstechnik, Analog- und Elektronikschaltungen, Verdrahtungsprozess.
Fachgebiet: Grundlagen der Regelungstechnik