IT-Service-Management und IT-Audit

Das SLA eines Cloud-Dienstes definiert die monatliche Verfügbarkeit = (geplante Servicezeit − Ausfallzeit durch Störungen) ÷ geplante Servicezeit, wobei die geplante Servicezeit die Gesamtzeit des Monats abzüglich der vorab angekündigten geplanten Wartungszeit ist. Bei einer monatlichen Verfügbarkeit von mindestens 99,9 % gibt es keine Erstattung, bei mindestens 99,0 %, aber unter 99,9 % werden 10 % der Monatsgebühr erstattet und unter 99,0 % 30 %. Ein Monat wird mit 30 Tagen angesetzt. In einem Monat gab es 120 Minuten geplante Wartung und Ausfälle durch Störungen von insgesamt 40 Minuten. Welcher Erstattungssatz gilt für diesen Monat?

  1. A0 %
  2. B10 %
  3. C30 %
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Antwort: A. 0 %

Die Gesamtzeit eines Monats beträgt 30 × 24 × 60 = 43.200 Minuten; ohne die 120 Minuten geplante Wartung ergibt sich eine geplante Servicezeit von 43.080 Minuten. Die monatliche Verfügbarkeit ist (43.080 − 40) ÷ 43.080 ≈ 99,91 %, also mindestens 99,9 %, und es gibt keine Erstattung (0 %). Wer auch die geplante Wartung als Ausfallzeit zählt, (43.200 − 160) ÷ 43.200 ≈ 99,63 %, kommt fälschlich auf 10 %. In einem SLA ist es wichtig, die Behandlung geplanter Wartung und die Formel für die Verfügbarkeit vorab eindeutig festzulegen.

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