Automobilhalbleiter und Funktionale Sicherheit
Welche Beschreibung des in der Fahrzeugelektronik voranschreitenden Übergangs zur „Zonenarchitektur“ ist richtig?
- AEine Konfiguration, in der für jede Funktion wie Motor, Bremse oder Navigation weiterhin eigene Steuergeräte hinzugefügt werden und die Zahl der Steuergeräte weiter steigt
- BEine Konfiguration, in der alle elektronischen Bauteile des Fahrzeugs in Reihe an eine einzige Leitung angeschlossen und ganz ohne Steuergeräte gesteuert werden
- CDie Verdrahtung von Sensoren und Aktoren sowie die Stromverteilung werden in Zonen-Steuergeräten gebündelt, die je Bereich (Zone) des Fahrzeugs angeordnet sind, und diese werden mit einem leistungsfähigen Zentralrechner über ein schnelles Netzwerk verbunden
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Antwort: C. Die Verdrahtung von Sensoren und Aktoren sowie die Stromverteilung werden in Zonen-Steuergeräten gebündelt, die je Bereich (Zone) des Fahrzeugs angeordnet sind, und diese werden mit einem leistungsfähigen Zentralrechner über ein schnelles Netzwerk verbunden
Früher kam mit jeder neuen Funktion ein eigenes Steuergerät hinzu, sodass in Oberklassefahrzeugen teils über 100 Steuergeräte und lange, schwere Kabelbäume verwendet wurden. Bei der Zonenarchitektur binden Zonen-Steuergeräte, die je Bereich des Fahrzeugs wie vorn, hinten, links und rechts angeordnet sind, die nahe gelegenen Sensoren und Aktoren an, und die Steuerungsverarbeitung wird in einem leistungsfähigen Zentralrechner gebündelt. Die Verkabelung wird kürzer und leichter, und gebündelte Software-Updates werden einfacher. Die Zonen-Steuergeräte übernehmen auch die Stromverteilung, bei der Sicherungen und Relais durch Halbleiterschalter ersetzt werden.
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