Was ist Leistungsfaktorkorrektur (PFC-Schaltung)?
Schaltung in Geräten, die aus dem Wechselstromnetz gespeist werden, die den Eingangsstrom einer Sinuskurve mit derselben Form und Phase wie die Spannung annähert und so den Leistungsfaktor nahe an 1 bringt (PFC, Power Factor Correction). Üblich ist ein Hochsetzsteller hinter dem Gleichrichter, dessen Schalter so gesteuert wird, dass der Eingangsstrom proportional zur gleichgerichteten Spannung ist; der Ausgang ist eine Gleichspannung von etwa 380 bis 400 V oberhalb des Scheitelwerts der Eingangsspannung. Sie dient dazu, die Oberschwingungsströme von Gleichrichterschaltungen mit bloßem Glättungskondensator zu verringern, und ein nachfolgender galvanisch getrennter DC-DC-Wandler erzeugt aus dieser Gleichspannung die benötigten Spannungen.
Japanische Bezeichnung: 力率改善回路
„Leistungsfaktorkorrektur (PFC-Schaltung)“ kommt in 6 Übungsfragen aus 2 Themen vor, z. B. Leistungshalbleiter, Schaltungen der Leistungselektronik.
Fachgebiet: Schaltungen der Leistungselektronik