Was ist Glättungskondensator?
Kondensator, der etwa parallel zum Ausgang einer Gleichrichterschaltung geschaltet wird, um die Welligkeit der Spannung zu verringern und sie einer Gleichspannung anzunähern. Er wird bei hoher Spannung geladen und liefert bei niedriger Spannung Strom an die Last. In Gleichrichterschaltungen für Netzfrequenz werden große Aluminium-Elektrolytkondensatoren verwendet, an den Ausgängen von Schaltnetzteilen unter anderem Keramikkondensatoren. Bei Vollweggleichrichtung lässt sich die Welligkeit (Spitze-Spitze) mit etwa Laststrom ÷ (2 × Netzfrequenz × Kapazität) abschätzen.
Japanische Bezeichnung: 平滑コンデンサ
„Glättungskondensator“ kommt in 6 Übungsfragen aus 2 Themen vor, z. B. Schaltungen der Leistungselektronik, Leistungshalbleiter.
Fachgebiet: Schaltungen der Leistungselektronik