Leistungshalbleiter

Welches Ziel der in Stromversorgungsschaltungen verwendeten Leistungsfaktorkorrektur (PFC) ist richtig?

  1. ADie Ausgangsspannung zu verdoppeln
  2. BDas Netzteilrauschen zu erhöhen
  3. CDie Wellenform des Eingangsstroms einer Sinusform nahe der Spannung anzupassen und den Leistungsfaktor an 1 anzunähern
Antwort und Erläuterung anzeigen

Antwort: C. Die Wellenform des Eingangsstroms einer Sinusform nahe der Spannung anzupassen und den Leistungsfaktor an 1 anzunähern

Bei einfachen Gleichrichterschaltungen mit Glättungskondensator fließt der Eingangsstrom nur impulsförmig nahe dem Scheitelwert, der Leistungsfaktor sinkt auf etwa 0.5 bis 0.7, und Oberschwingungen belasten das Stromnetz. Eine PFC-Schaltung regelt den Eingangsstrom z. B. mit einem Hochsetzsteller auf eine Sinusform wie die Spannung und erhöht den Leistungsfaktor auf 0.95 oder mehr. In Japan und Europa gibt es Oberschwingungsvorschriften für Geräte ab einer bestimmten Leistung, und PFC ist z. B. in PC-Netzteilen und LED-Beleuchtung eingebaut.

Dieses Thema üben Zur Themenseite

Weitere Fragen zu Leistungshalbleiter

  1. Was ist der Hauptvorteil des Einsatzes von SiC-Leistungsbauelementen in Wechselrichtern von Elektrofahrzeugen?
  2. Wie groß ist die Ausgangsspannung eines idealen Tiefsetzstellers (Buck-Konverter) bei 12 V Eingangsspannung und einem Tastverhältnis des Schalters von 0.25?
  3. Welcher DC-DC-Wandler gibt eine höhere Gleichspannung als die Eingangsspannung aus?
  4. Wie heißt das Phänomen, dass beim Ausschalten eines IGBT der Strom wegen gespeicherter Minoritätsladungsträger nicht sofort auf 0 sinkt, sondern nachschleppt?
  5. Welches ist eine bekannte Herausforderung von SiC-MOSFETs?

Vergleiche zu diesem Thema