Softwareentwicklung und Projektmanagement

Das SLA eines Dienstes legt eine monatliche Verfügbarkeit von mindestens 99,95 % fest. Ein Monat wird mit 30 Tagen angesetzt, und geplante Ausfallzeiten werden mitgerechnet. In diesem Monat war der Dienst durch Störungen bereits insgesamt 15 Minuten ausgefallen. Wie viel weitere Ausfallzeit ist für den Rest des Monats noch zulässig, um das SLA einzuhalten?

  1. A6,6 Minuten
  2. B21,6 Minuten
  3. C36,6 Minuten
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Antwort: A. 6,6 Minuten

Ein Monat hat 30 × 24 × 60 = 43.200 Minuten, und bei 99,95 % Verfügbarkeit beträgt die zulässige Ausfallzeit 43.200 × 0,0005 = 21,6 Minuten. Da bereits 15 Minuten verbraucht sind, bleiben 21,6 − 15 = 6,6 Minuten. 21,6 Minuten vergisst, die bereits aufgetretene Ausfallzeit abzuziehen, und 36,6 Minuten addiert sie, statt sie abzuziehen. In einem SLA sollten Dienstleister und Nutzer Punkte vereinbaren wie die Frage, ob geplante Ausfallzeiten in die Verfügbarkeit eingerechnet werden, und den Messzeitraum.

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