Schaltungen der Leistungselektronik
Welche Aussage über den Ausgang einer dreiphasigen Vollweggleichrichterschaltung, die Drehstrom mit einer Brücke aus sechs Dioden gleichrichtet, ist richtig?
- ADie Welligkeit ist kleiner als bei einphasiger Vollweggleichrichtung, und ihre Frequenz beträgt das 6-Fache der Netzfrequenz
- BWegen der größeren Zahl von Phasen ist die Welligkeit größer als bei einphasiger Vollweggleichrichtung, und ein großer Glättungskondensator ist zwingend erforderlich
- CDer Ausgang wird nicht zu Gleichspannung, sondern bleibt ein Drehstrom mit derselben Frequenz wie das Netz
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Antwort: A. Die Welligkeit ist kleiner als bei einphasiger Vollweggleichrichtung, und ihre Frequenz beträgt das 6-Fache der Netzfrequenz
In einer dreiphasigen Vollweggleichrichterschaltung erscheint am Ausgang stets die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten der drei Phasen (die Leiterspannung). Der Ausgang besteht daher aus sechs Kuppen pro Periode nahe dem Scheitelwert der Leiterspannung, und die Frequenz der Welligkeit ist das 6-Fache der Netzfrequenz (bei 50 Hz also 300 Hz). Weil die Welligkeit klein ist, erhält man auch ohne großen Glättungskondensator eine nahezu glatte Gleichspannung, weshalb die Schaltung etwa in industriellen Motorantrieben weit verbreitet ist. Der Mittelwert der Ausgangsspannung beträgt etwa das 1,35-Fache des Effektivwerts der Leiterspannung.
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