Verdrahtungsprozess

Welches Problem ist beim Bearbeiten von Low-k-Schichten durch Ätzen oder Veraschen zu beachten?

  1. ADie Schicht wird zu hart
  2. BDurch Plasma erleidet die Schicht Schäden, etwa den Verlust von Kohlenstoff, wodurch die Permittivität steigt
  3. CDie Schicht leuchtet
Antwort und Erläuterung anzeigen

Antwort: B. Durch Plasma erleidet die Schicht Schäden, etwa den Verlust von Kohlenstoff, wodurch die Permittivität steigt

Low-k-Schichten auf SiOC-Basis senken die Permittivität durch den Gehalt an Si-CH3 (Methylgruppen); werden sie jedoch Sauerstoffplasma o. Ä. ausgesetzt, gehen die Methylgruppen verloren und werden zu Si-OH, die Schicht nimmt leicht Feuchtigkeit auf, und die Permittivität kann von 3.0 auf 4 oder mehr steigen. Bei porösen Schichten breitet sich die Schädigung über die Poren bis ins Innere aus. Daher sind schonende Veraschungsbedingungen, etwa auf Wasserstoffbasis, Behandlungen zur Schadensbehebung mit Silylierungsmitteln und Entfeuchtungsbehandlung nach der Bearbeitung nötig.

Dieses Thema üben Zur Themenseite

Weitere Fragen zu Verdrahtungsprozess

  1. Wie heißt der zeitabhängige Isolationsdurchbruch der Isolierschicht zwischen Leitungen, der mit enger werdendem Abstand der Leitungen an Bedeutung gewinnt?
  2. Was ist die Hauptaufgabe der Leitungen im LSI?
  3. Welche Aussage zur „Mehrlagenverdrahtung“ im LSI ist richtig?
  4. Welcher Wert kommt dem spezifischen Widerstand von Kupfer (Cu) bei Raumtemperatur am nächsten? (Bulk-Wert)
  5. Welche Kombination der Hauptanforderungen an LSI-Leitungsmaterialien ist richtig?