LSI-Entwurfsablauf und EDA

Welche Reihenfolge entspricht dem üblichen Entwurfsablauf eines digitalen LSI?

  1. ASpezifikation → RTL-Entwurf → Logiksynthese → Platzierung und Verdrahtung
  2. BLogiksynthese → Spezifikation → Platzierung und Verdrahtung → RTL-Entwurf
  3. CPlatzierung und Verdrahtung → RTL-Entwurf → Logiksynthese → Spezifikation
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Antwort: A. Spezifikation → RTL-Entwurf → Logiksynthese → Platzierung und Verdrahtung

Zuerst werden in der Spezifikation Funktion und Leistung festgelegt, dann erfolgt der RTL-Entwurf in einer Hardwarebeschreibungssprache wie Verilog oder VHDL. Anschließend wandelt die Logiksynthese den Entwurf in eine Netzliste auf Gatterebene um, und Platzierung und Verdrahtung erzeugen das Layout auf dem Chip. In jeder Phase wird verifiziert, am Ende werden die Maskendaten ausgegeben. Da von abstrakten Beschreibungen schrittweise zu konkreten Formen übergegangen wird, sind andere Reihenfolgen nicht möglich. Bei fortschrittlichen Produkten können von der Spezifikation bis zum Tape-out 1 bis 2 Jahre vergehen.

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