Grundlagen elektrischer Schaltungen und des Elektromagnetismus

Welcher Wert liegt der Resonanzfrequenz eines Reihenschwingkreises mit L = 1 mH und C = 10 nF am nächsten?

  1. AEtwa 50 kHz
  2. BEtwa 316 kHz
  3. CEtwa 5 kHz
Antwort und Erläuterung anzeigen

Antwort: A. Etwa 50 kHz

Die Resonanzfrequenz ist f0 = 1/(2π√(LC)). Wegen LC = 1×10⁻³ × 10×10⁻⁹ = 1×10⁻¹¹ ist √(LC) ≈ 3,16×10⁻⁶ s und f0 ≈ 1/(2π × 3,16×10⁻⁶) ≈ 50,3 kHz. Bei dieser Frequenz sind die Blindwiderstände von Spule und Kondensator gleich groß, beide √(L/C) ≈ 316 Ω. Die Resonanzfrequenz ist umgekehrt proportional zur Quadratwurzel aus dem Produkt von L und C; macht man C 100-mal so groß, sinkt sie auf 1/10.

Dieses Thema üben Zur Themenseite

Weitere Fragen zu Grundlagen elektrischer Schaltungen und des Elektromagnetismus

  1. Ein Reihen-RLC-Kreis wird mit einer sinusförmigen Spannung bei seiner Resonanzfrequenz betrieben. Welche Aussage über sein Verhalten ist richtig?
  2. Eine sinusförmige Wechselspannung mit dem Effektivwert 100 V wird an einen Widerstand von 50 Ω angelegt. Wie groß ist die mittlere Leistung, die im Widerstand umgesetzt wird?
  3. Eine Wechselstromlast hat eine Wirkleistung von 800 W und eine Scheinleistung von 1000 VA. Wie groß ist ihre Blindleistung? (Spannung und Strom sind sinusförmig.)
  4. In einem symmetrischen Dreiphasensystem in Sternschaltung (Y-Schaltung) beträgt die Strangspannung (Spannung zwischen jeder Phase und dem Sternpunkt) 100 V (Effektivwert). Welcher Wert liegt der Leiterspannung (Effektivwert) am nächsten?
  5. Wie verbessert man im Allgemeinen den Leistungsfaktor eines Stromkreises mit einer induktiven Last wie einem Motor?