Grundlagen elektrischer Schaltungen und des Elektromagnetismus

Durch eine Zylinderspule (als ausreichend lang angenommen) mit 0,5 m Länge, 1 cm Radius und 500 Windungen fließt ein Strom von 2 A. Welcher Wert liegt der magnetischen Flussdichte nahe der Mitte im Inneren am nächsten? (Im Vakuum, μ0 = 4π×10⁻⁷ H/m)

  1. AEtwa 1,3 mT
  2. BEtwa 2,5 mT
  3. CEtwa 40 µT
Antwort und Erläuterung anzeigen

Antwort: B. Etwa 2,5 mT

Wendet man das Ampèresche Gesetz auf eine Zylinderspule an, ist das Feld im Inneren nahezu homogen mit B = μ0nI (n: Windungen pro Längeneinheit). Mit n = 500/0,5 m = 1000 m⁻¹ ergibt sich B = 4π×10⁻⁷ × 1000 × 2 ≈ 2,51×10⁻³ T ≈ 2,5 mT. Im Inneren einer ausreichend langen Zylinderspule hängt die Flussdichte nicht vom Radius ab, und das Feld außerhalb kann als nahezu 0 betrachtet werden. Mit einem Eisenkern steigt die Flussdichte um den Faktor der relativen Permeabilität, solange der Kern nicht in die magnetische Sättigung gerät.

Dieses Thema üben Zur Themenseite

Weitere Fragen zu Grundlagen elektrischer Schaltungen und des Elektromagnetismus

  1. Wie groß ist der Ersatzwiderstand, wenn drei Widerstände mit 100 Ω, 200 Ω und 300 Ω in Reihe geschaltet werden?
  2. Wie groß ist der Ersatzwiderstand, wenn ein Widerstand von 6 Ω und einer von 3 Ω parallel geschaltet werden?
  3. Welche Aussage gibt den Inhalt der Kirchhoffschen Maschenregel (zweites Kirchhoffsches Gesetz) richtig wieder?
  4. An einen Widerstand von 100 Ω wird eine Gleichspannung von 10 V angelegt. Welche Leistung wird im Widerstand umgesetzt?
  5. Welcher Wert liegt dem Scheitelwert (der Amplitude) einer sinusförmigen Wechselspannung mit dem Effektivwert 100 V am nächsten?