Automobilhalbleiter und Funktionale Sicherheit
Welche Beschreibung der bei der Bewertung der Funktionalen Sicherheit durchgeführten FMEDA (Fehlermöglichkeits-, Einfluss- und Diagnoseanalyse) ist richtig?
- AFür jeden Schaltungsteil werden Fehlerarten und Ausfallraten, deren Auswirkungen und der von Sicherheitsmechanismen erkennbare Anteil tabellarisch zusammengestellt, um u. a. SPFM und LFM zu berechnen
- BDie Verzögerung jedes Schaltungspfads wird analysiert, um die maximale Taktfrequenz zu bestimmen, mit der der Chip arbeiten kann
- CVerfügbarkeit und Störungsaufzeichnungen jeder Anlage im Fertigungsprozess werden ausgewertet, um die Produktionskapazität des Werks und die Zahl der für die Serienfertigung zusätzlich benötigten Anlagen abzuschätzen
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Antwort: A. Für jeden Schaltungsteil werden Fehlerarten und Ausfallraten, deren Auswirkungen und der von Sicherheitsmechanismen erkennbare Anteil tabellarisch zusammengestellt, um u. a. SPFM und LFM zu berechnen
Die FMEDA ist eine FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse), ergänzt um den Aspekt der Diagnose. Für Schaltungsteile wie Speicher, CPU, Takt und Stromversorgung werden Ausfallraten und Fehlerarten wie Stuck-at-Fehler oder Fehlfunktionen zugeordnet, und es wird zusammengestellt, ob jede davon zur Verletzung des Sicherheitsziels führt und durch welchen Sicherheitsmechanismus sie in welchem Umfang erkannt wird. Aus dem Ergebnis werden SPFM, LFM und PMHF berechnet; werden die Ziele nicht erreicht, werden Sicherheitsmechanismen ergänzt. Die Ausfallraten werden aus Ausfallraten-Handbüchern, Testdaten o. Ä. ermittelt.
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