Schaltungen der Leistungselektronik
Warum kann ein Asynchronmotor im Motorbetrieb nicht genau mit Synchrondrehzahl laufen?
- AIm Läufer sind Permanentmagnete eingebettet, deren Kraft das Drehfeld zurückhält, sodass der Läufer dem Drehfeld stets um einen festen Winkel nacheilt
- BBei Synchrondrehzahl wird der Ständerstrom null, und der Motor ist vom Netz getrennt
- CBei Synchrondrehzahl schneiden die Läuferleiter das Drehfeld nicht, es wird kein Strom induziert und daher kein Drehmoment erzeugt
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Antwort: C. Bei Synchrondrehzahl schneiden die Läuferleiter das Drehfeld nicht, es wird kein Strom induziert und daher kein Drehmoment erzeugt
In den Leitern des Läufers eines Asynchronmotors wird entsprechend der Relativgeschwindigkeit zum Drehfeld eine Spannung induziert, und es fließt Strom. Die Kraft zwischen diesem Strom und dem Magnetfeld ergibt das Drehmoment. Dreht der Läufer mit Synchrondrehzahl, ist die Relativgeschwindigkeit null, es entstehen weder induzierter Strom noch Drehmoment, und Last und Reibung bremsen den Läufer ab. Ein Asynchronmotor dreht deshalb gerade so viel langsamer als mit Synchrondrehzahl (Schlupf), wie es das benötigte Drehmoment erfordert.
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