Schaltungen der Leistungselektronik
Welche Beschreibung eines bürstenlosen Gleichstrommotors ist richtig?
- ABürsten und Kommutator schalten die Stromrichtung in den Wicklungen mechanisch um, sodass keine Ansteuerschaltung wie ein Wechselrichter nötig ist und der Motor einfach an einer Gleichspannungsquelle läuft
- BDie Läuferposition wird mit Sensoren o. Ä. erfasst, und ein Wechselrichter schaltet die Ströme der Ständerwicklungen elektronisch um
- CEr wird direkt an das Wechselstromnetz angeschlossen und dreht sich passend zur Netzfrequenz
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Antwort: B. Die Läuferposition wird mit Sensoren o. Ä. erfasst, und ein Wechselrichter schaltet die Ströme der Ständerwicklungen elektronisch um
Beim bürstenbehafteten Gleichstrommotor schalten Bürsten und Kommutator die Stromrichtung in den Wicklungen passend zur Drehung mechanisch um. Der bürstenlose Gleichstrommotor trägt Permanentmagnete auf dem Läufer, und ein Wechselrichter schaltet die Ströme der Ständerwicklungen entsprechend der Läuferposition um (elektronische Kommutierung). Die Position wird mit Sensoren wie einem Hall-Sensor oder aus der in den Wicklungen induzierten Gegen-EMK ermittelt. Ohne Bürstenverschleiß und Funken, mit hohem Wirkungsgrad und langer Lebensdauer ist er in Lüftern, Drohnen, Haushaltsgeräten und Fahrzeugen weit verbreitet.
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