Siliziumphotonik
Welche Erklärung des Wellenlängenmultiplex (WDM) ist richtig?
- ALicht einer Wellenlänge wird auf mehrere Fasern aufgeteilt, und dasselbe Signal wird gleichzeitig über viele Fasern gesendet
- BMehreren Lichtwellen unterschiedlicher Wellenlänge wird jeweils ein eigenes Signal aufgeprägt, und sie werden gemeinsam über eine Faser gesendet
- CÜber eine Faser werden mehrere Signale nacheinander in fein unterteilten Zeitabschnitten gesendet
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Antwort: B. Mehreren Lichtwellen unterschiedlicher Wellenlänge wird jeweils ein eigenes Signal aufgeprägt, und sie werden gemeinsam über eine Faser gesendet
WDM (Wavelength Division Multiplexing) nutzt, dass sich Licht unterschiedlicher Wellenlängen in derselben Faser nahezu ohne gegenseitige Beeinflussung ausbreitet, und prägt jeder Wellenlänge ein eigenes Signal auf. Überträgt man zum Beispiel 100-Gb/s-Signale auf vier Wellenlängen, lassen sich 400 Gb/s über eine Faser senden. Auf der Senderseite wird ein Multiplexer, auf der Empfängerseite ein Demultiplexer eingesetzt; in der Siliziumphotonik werden sie mit Ringresonatoren, Arrayed Waveguide Gratings (AWG), Mach-Zehnder-Filtern o. Ä. realisiert. Das Verfahren mit Zeitabschnitten heißt Zeitmultiplex.