Siliziumphotonik
Welche Erklärung des Extinktionsverhältnisses, das die Qualität eines optischen Sendesignals beschreibt, ist richtig?
- ADas Verhältnis der optischen Leistung beim Senden einer „1“ zur optischen Leistung beim Senden einer „0“
- BDas Verhältnis der vom Laser abgegebenen optischen Leistung zu dem Teil davon, der in die Faser eingekoppelt werden konnte
- CDas Verhältnis der gesendeten optischen Leistung zu der optischen Leistung, die nach der Übertragungsstrecke beim Empfänger ankommt
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Antwort: A. Das Verhältnis der optischen Leistung beim Senden einer „1“ zur optischen Leistung beim Senden einer „0“
Bei der Intensitätsmodulation ist das Licht bei „1“ hell und bei „0“ dunkel, doch bei realen Modulatoren erlischt das Licht auch bei „0“ nicht vollständig. Das Extinktionsverhältnis ist das Verhältnis der Leistung P1 bei „1“ zur Leistung P0 bei „0“ und wird als 10 log(P1/P0) in dB angegeben. Bei einem Extinktionsverhältnis von 6 dB beträgt P0 zum Beispiel etwa ein Viertel von P1. Ist das Extinktionsverhältnis klein, wird der Unterschied zwischen „1“ und „0“ gering, und auf der Empfängerseite kommt es leichter zu Fehlentscheidungen. Beim Mach-Zehnder-Modulator lässt sich das Extinktionsverhältnis durch eine größere Amplitude der Treiberspannung erhöhen, doch die Leistungsaufnahme der Treiberschaltung steigt. Das Verhältnis von Sende- zu Empfangsleistung beschreibt die Verluste der Übertragungsstrecke.