Siliziumphotonik
Welcher Vergleich zwischen dem Parallelverfahren, bei dem ein optischer Transceiver über vier Fasern je eine Wellenlänge sendet, und dem CWDM-Verfahren, bei dem vier Wellenlängen in einer Faser zusammengefasst werden, ist richtig?
- ADas Parallelverfahren kommt mit einer Faser aus, benötigt aber vier Laser unterschiedlicher Wellenlänge sowie Multiplexer/Demultiplexer
- BDas Parallelverfahren benötigt keine Multiplexer und Demultiplexer, aber viele Fasern; das CWDM-Verfahren benötigt wenige Fasern, aber Multiplexer/Demultiplexer
- CDas CWDM-Verfahren benötigt allein zum Senden vier Fasern, kommt aber mit Lasern derselben Wellenlänge aus
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Antwort: B. Das Parallelverfahren benötigt keine Multiplexer und Demultiplexer, aber viele Fasern; das CWDM-Verfahren benötigt wenige Fasern, aber Multiplexer/Demultiplexer
Das Parallelverfahren (auch PSM genannt) nutzt je vier Single-Mode-Fasern zum Senden und zum Empfangen, insgesamt also acht, und überträgt auf jeder Faser mit Licht derselben Wellenlänge das Signal einer Lane. Multiplexer und Demultiplexer sind nicht nötig, und das Licht eines Lasers kann auch aufgeteilt genutzt werden, doch die Zahl der Fasern und der Mehrfaserstecker steigt. Das CWDM-Verfahren kommt mit je einer Faser zum Senden und Empfangen, insgesamt also zwei, aus und kann vorhandene Verkabelung leicht nutzen, benötigt aber vier Laser unterschiedlicher Wellenlänge sowie Multiplexer und Demultiplexer. Je nach Entfernung und Verkabelungssituation werden beide Verfahren eingesetzt.