Hardwarebeschreibungssprachen und Verifikation

Welchen Vorteil hat es, ein module wie oben mit parameter zu schreiben?

module adder #(parameter W = 8) (
    input  [W-1:0] a, b,
    output [W:0]   s
);
    assign s = a + b;
endmodule
  1. AMit parameter wird die Schaltung automatisch schneller
  2. BDer Wert von parameter kann im laufenden Chipbetrieb beliebig geändert werden
  3. CDurch Angabe von W an jeder Verwendungsstelle lassen sich aus derselben Beschreibung Addierer unterschiedlicher Breite, etwa 8 oder 16 Bit, erzeugen
Antwort und Erläuterung anzeigen

Antwort: C. Durch Angabe von W an jeder Verwendungsstelle lassen sich aus derselben Beschreibung Addierer unterschiedlicher Breite, etwa 8 oder 16 Bit, erzeugen

parameter ist eine Konstante, deren Wert bei der Verwendung des Moduls angegeben werden kann. Macht man Bitbreite oder FIFO-Tiefe zu Parametern, lässt sich eine Beschreibung in verschiedenen Größen wiederverwenden, und Aufwand und Fehler beim mehrfachen Schreiben ähnlicher Schaltungen sinken. Der Wert steht bei der Logiksynthese fest, und es entsteht jeweils eine zum Wert passende Schaltungsgröße. Er ändert sich nicht im laufenden Chipbetrieb; Einstellungen, die zur Laufzeit änderbar sein sollen, werden in Registern gehalten.

Dieses Thema üben Zur Themenseite

Weitere Fragen zu Hardwarebeschreibungssprachen und Verifikation

  1. Welche Wirkung hat die obige generate-Anweisung?
  2. Welche Aufgabe haben bei der HDL-Verifikation verwendete Lint-Werkzeuge?
  3. Was ist der Hauptzweck, eine Schaltung nach Logiksynthese oder Place-and-Route (Gatterebenen-Netzliste) mit Verzögerungsinformationen zu simulieren?
  4. Wie heißt die Form, in der wie in der obigen Beschreibung der Ausgang einer kombinatorischen Schaltung ohne Flipflop auf den eigenen Eingang zurückgeführt wird, und warum ist sie zu vermeiden?
  5. Wie wird die obige Beschreibung bei Logiksynthese für FPGAs im Allgemeinen behandelt?

Vergleiche zu diesem Thema