Grundlagen der Informationssicherheit
Welche Aussage beschreibt die symmetrische Verschlüsselung richtig?
- ASie verwendet zum Verschlüsseln und Entschlüsseln verschiedene Schlüssel, und der Schlüssel zum Verschlüsseln darf veröffentlicht werden
- BSie verwendet zum Verschlüsseln und Entschlüsseln denselben Schlüssel und ist schnell, doch problematisch ist, den Schlüssel sicher mit dem Kommunikationspartner zu teilen
- CSie wandelt Daten ohne Schlüssel nach einem festen Verfahren um und ist daher sicher, solange das Verfahren unbekannt bleibt
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Antwort: B. Sie verwendet zum Verschlüsseln und Entschlüsseln denselben Schlüssel und ist schnell, doch problematisch ist, den Schlüssel sicher mit dem Kommunikationspartner zu teilen
Die symmetrische Verschlüsselung verwendet zum Verschlüsseln und Entschlüsseln denselben Schlüssel; ein typisches Beispiel ist AES. Die Berechnung ist leichtgewichtig und kann große Datenmengen schnell verschlüsseln, daher leistet sie die Hauptarbeit bei der Verschlüsselung von Kommunikation und Datenträgern. Andererseits müssen Sender und Empfänger denselben Schlüssel vorab austauschen, ohne dass Dritte ihn erfahren; dieses Schlüsselverteilungsproblem ist ihre Schwäche. Verschiedene Schlüssel zum Verschlüsseln und Entschlüsseln, wobei der Schlüssel zum Verschlüsseln öffentlich sein darf, verwendet die Public-Key-Kryptografie. Moderne Verfahren sind außerdem so entworfen, dass sie auch bei veröffentlichtem Verfahren (Algorithmus) sicher bleiben, solange der Schlüssel geheim ist (Kerckhoffs’ Prinzip).
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