MEMS und Sensoren
Welche Überlegung zur Wahl des Messbereichs (z. B. ±2 G und ±16 G) in den Spezifikationen von MEMS-Beschleunigungssensoren ist korrekt?
- AEin größerer Messbereich erfasst größere Stöße, die Auflösung wird bei gleicher Bitzahl aber gröber
- BJe größer der Messbereich, desto feiner wird zwangsläufig auch die Auflösung
- CDer Messbereich bestimmt nur den Stromverbrauch des Sensors
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Antwort: A. Ein größerer Messbereich erfasst größere Stöße, die Auflösung wird bei gleicher Bitzahl aber gröber
Bei gleicher Ausgabe-Bitzahl wird mit größerem Messbereich die Beschleunigung je 1 LSB größer, und feine Änderungen lassen sich schwerer unterscheiden. Bei 16 Bit beträgt 1 LSB bei ±2 G z. B. etwa 0.06 mG und bei ±16 G etwa 0.5 mG. Für Schrittzähler und Neigungserkennung eignen sich kleine Bereiche mit hoher Auflösung, für Messungen von Aufprall, Sturz und Sportstößen große Bereiche. Bei vielen Sensoren lässt sich der Bereich über eine Registereinstellung umschalten.