Grundlagen der Funkkommunikation
Welche Aussage über die allgemeinen Eigenschaften beim Wechsel der Modulation von 16QAM auf 256QAM bei gleicher Symbolrate ist zutreffend?
- ADie Bitrate verdoppelt sich, doch die Signalpunkte liegen enger beieinander, sodass für dieselbe Fehlerrate ein höheres S/N (Signal-Rausch-Verhältnis) nötig ist
- BDie Bitrate wird 16-mal so hoch, und das benötigte S/N ändert sich nicht
- CDurch die zusätzlichen Signalpunkte wird die Übertragung unempfindlicher gegen Rauschen und lässt sich auch bei schwachem Signal gut nutzen
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Antwort: A. Die Bitrate verdoppelt sich, doch die Signalpunkte liegen enger beieinander, sodass für dieselbe Fehlerrate ein höheres S/N (Signal-Rausch-Verhältnis) nötig ist
16QAM überträgt 4 Bit und 256QAM 8 Bit pro Symbol, bei gleicher Symbolrate verdoppelt sich also die Bitrate. Andererseits werden mehr Punkte in dieselbe mittlere Leistung gepackt; ihr Abstand wird kleiner, und Rauschen führt leichter dazu, dass ein Punkt mit seinem Nachbarn verwechselt wird. WLAN und Mobilfunk nutzen daher adaptive Modulation: Bei guten Funkbedingungen wird höherwertig moduliert, bei schlechten auf Verfahren wie QPSK umgeschaltet.
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