Schaltungen der Leistungselektronik
Wie wird bei der Sinus-PWM eines Wechselrichters festgelegt, wann die Schalter ein- und ausgeschaltet werden?
- ADie Schalter werden nur einmal pro Halbperiode der gewünschten Ausgangsfrequenz umgeschaltet
- BOhne Trägersignal wird das Ein- und Ausschalten per Zufallszahl bestimmt, sodass der Mittelwert vieler Pulse einer Sinuskurve nahekommt
- CDie gewünschte Sinuskurve (Modulationssignal) wird mit einem Dreiecksignal (Trägersignal) verglichen; solange das Modulationssignal größer ist, ist der obere Schalter eingeschaltet
Antwort und Erläuterung anzeigen
Antwort: C. Die gewünschte Sinuskurve (Modulationssignal) wird mit einem Dreiecksignal (Trägersignal) verglichen; solange das Modulationssignal größer ist, ist der obere Schalter eingeschaltet
Bei der Sinus-PWM wird ein sinusförmiges Modulationssignal mit der gewünschten Ausgangsfrequenz mit einem dreieckförmigen Trägersignal deutlich höherer Frequenz verglichen. Ist das Modulationssignal größer als der Träger, wird der obere Schalter eingeschaltet, ist es kleiner, der untere; so entsteht eine Spannung, deren Pulsbreite sich entlang der Sinuskurve ändert. Wird diese Spannung etwa durch die Induktivität der Motorwicklungen geglättet, bleibt eine zum Modulationssignal proportionale sinusförmige Komponente übrig. Ein Verfahren, das nur einmal pro Halbperiode umschaltet, heißt Rechteck-Wechselrichter (Blocktaktung) und enthält viele Oberschwingungen niedriger Ordnung.
Weiter: 9 weitere Fragen zu Schaltungen der Leistungselektronik