Bildsensoren und optische Bauelemente

Was bedeutet der „Öffnungsgrad (Füllfaktor)“ eines Bildsensorpixels?

  1. ADie Größe der Objektivblende
  2. BDas Verhältnis der effektiven Pixel zur Pixelzahl
  3. CDer Anteil der Pixelfläche, der Licht aufnimmt und in Ladung umwandelt
Antwort und Erläuterung anzeigen

Antwort: C. Der Anteil der Pixelfläche, der Licht aufnimmt und in Ladung umwandelt

Der Öffnungsgrad ist der Anteil der Fläche eines Pixels, der als Fotodiode Licht aufnehmen kann. Bei vielen Transistoren und Leitbahnen sinkt der Öffnungsgrad, und die Empfindlichkeit nimmt ab. Frühe CMOS-Sensoren hatten nur einen Öffnungsgrad von etwa 30 % und waren gegenüber CCDs im Nachteil. Mikrolinsen bündeln das Licht und erhöhen den effektiven Öffnungsgrad; bei rückseitenbeleuchteten Sensoren liegt die Verdrahtung außerhalb des Lichtwegs, sodass praktisch nahezu 100 % des Lichts aufgenommen werden können.

Dieses Thema üben Zur Themenseite

Weitere Fragen zu Bildsensoren und optische Bauelemente

  1. Wie heißt die Verarbeitung, bei der aus der Ausgabe eines Sensors mit Farbfiltern wie dem Bayer-Muster die Rot-, Grün- und Blauwerte aller Pixel aus den umliegenden Pixeln ergänzt werden?
  2. Welche Aussage zum in Rundfunkkameras u. Ä. verwendeten „Dreichip-Verfahren“ (3-Sensor) ist richtig?
  3. Welches Fotoelement wird in Sperrrichtung oberhalb der Durchbruchspannung betrieben und erzeugt schon bei einem einzelnen Photon durch Lawinenmultiplikation einen Puls?
  4. Welcher Bildsensor erfasst für jedes Pixel nur Helligkeitsänderungen und gibt nur die Informationen der Pixel mit Änderung asynchron aus?
  5. Welches Problem tritt bei CMOS-Bildsensoren auf, wenn die Ladungsübertragung von der Fotodiode zur Floating Diffusion unvollständig ist?

Vergleiche zu diesem Thema