Bildsensoren und optische Bauelemente
Welcher Infrarotwellenlängenbereich wird bei der Thermografie, die die Temperatur von Personen und Gegenständen als Bild darstellt, hauptsächlich detektiert?
- Aetwa 0,4 bis 0,7 µm (sichtbares Licht)
- Betwa 8 bis 14 µm (langwelliges Infrarot)
- Cetwa 0,01 µm (extremes UV)
Antwort und Erläuterung anzeigen
Antwort: B. etwa 8 bis 14 µm (langwelliges Infrarot)
Nach dem Wienschen Verschiebungsgesetz (λmax ≈ 2898/T µm) ist die Wärmestrahlung eines Körpers bei Raumtemperatur (etwa 300 K) bei einer Wellenlänge von etwa 10 µm am stärksten. Das Band von 8 bis 14 µm ist zudem das „atmosphärische Fenster“ mit geringer Absorption durch die Atmosphäre; daher wird in der Thermografie dieses langwellige Infrarot detektiert. Silizium absorbiert diese Wellenlänge nicht, weshalb thermische Sensoren wie Mikrobolometer oder gekühlte Quantensensoren aus z. B. HgCdTe verwendet werden.