Analog- und Elektronikschaltungen

Welche Wirkung hat die Gegenkopplung einer Verstärkerschaltung?

  1. ADie Verstärkung sinkt, dafür verbessern sich Verstärkungsstabilität und Bandbreite, und die Verzerrungen nehmen ab
  2. BDie Verstärkung wird unendlich
  3. CDie Schaltung schwingt zwangsläufig
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Antwort: A. Die Verstärkung sinkt, dafür verbessern sich Verstärkungsstabilität und Bandbreite, und die Verzerrungen nehmen ab

Bei Gegenkopplung wird ein Teil des Ausgangs vom Eingang subtrahiert, sodass die Verstärkung sinkt. Dafür beträgt die Schleifenverstärkung im geschlossenen Kreis etwa 1/β (Kehrwert des Rückkopplungsfaktors) und ist damit weniger von Bauteilstreuungen und Temperatur abhängig; die Bandbreite wächst, und Verzerrungen sowie Ausgangsimpedanz sinken um den Faktor (1 + Schleifenverstärkung). Operationsverstärkerschaltungen setzen diese Eigenschaft voraus. Wird die Rückkopplung bei Frequenzen mit großer Phasendrehung jedoch zur Mitkopplung, schwingt die Schaltung, weshalb eine ausreichende Phasenreserve erforderlich ist.

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