Grundlagen der Informationssicherheit
Welche Kombination gibt die Vorgehensweise beim Phishing und eine Gegenmaßnahme auf Nutzerseite richtig an?
- ARiesige Mengen an Paketen werden gesendet, um einen Server lahmzulegen. Die Kapazität der Serverleitung erhöhen
- BDateien auf einem PC werden verschlüsselt, und ein Lösegeld wird verlangt. Offline-Backups anlegen
- CE-Mails oder SMS, die sich als echte Unternehmen o. Ä. ausgeben, locken auf gefälschte Websites, auf denen IDs, Passwörter, Kartennummern usw. eingegeben und gestohlen werden. Websites über Lesezeichen oder offizielle Apps statt über Links in Nachrichten aufrufen
Antwort und Erläuterung anzeigen
Antwort: C. E-Mails oder SMS, die sich als echte Unternehmen o. Ä. ausgeben, locken auf gefälschte Websites, auf denen IDs, Passwörter, Kartennummern usw. eingegeben und gestohlen werden. Websites über Lesezeichen oder offizielle Apps statt über Links in Nachrichten aufrufen
Beim Phishing locken E-Mails oder SMS (Angriffe per SMS heißen auch Smishing), die sich als Finanzinstitute, Onlineshops, Lieferdienste, Behörden u. a. ausgeben, auf gefälschte Websites, die den echten zum Verwechseln ähneln; dort sollen Nutzer IDs und Passwörter, Kreditkartennummern, Einmalpasswörter usw. eingeben, die dann gestohlen werden. Die URLs gefälschter Websites verwenden oft Domainnamen, die den echten sehr ähnlich sind, sodass sie sich allein am Aussehen kaum unterscheiden lassen. Wirksam sind auf Nutzerseite Maßnahmen wie keine wichtigen Informationen über Links in E-Mails oder SMS einzugeben, Websites über Lesezeichen oder offizielle Apps zu öffnen und Multi-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Auf Seiten des Dienstes erschwert die Authentifizierung der Absenderdomain (SPF, DKIM und DMARC), dass E-Mails, die sich als das Unternehmen ausgeben, zugestellt werden.
Weiter: 9 weitere Fragen zu Grundlagen der Informationssicherheit