Grundlagen der Computernetzwerke
Auf einem L2-Switch werden VLANs so eingerichtet, dass die Ports 1–4 zu VLAN 10 und die Ports 5–8 zu VLAN 20 gehören. Welche Aussage über das Verhalten ist richtig?
- ADa VLAN 10 und VLAN 20 am selben Switch hängen, können sie ohne Router direkt miteinander kommunizieren
- BDurch die Aufteilung in zwei VLANs halbiert sich die Geschwindigkeit jedes Ports
- CBroadcasts von Geräten in VLAN 10 erreichen die Ports von VLAN 20 nicht, und für Verkehr zwischen VLAN 10 und VLAN 20 ist ein Router (oder L3-Switch) nötig
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Antwort: C. Broadcasts von Geräten in VLAN 10 erreichen die Ports von VLAN 20 nicht, und für Verkehr zwischen VLAN 10 und VLAN 20 ist ein Router (oder L3-Switch) nötig
Ein VLAN (virtuelles LAN) bildet auf derselben physischen Hardware logisch getrennte Netzwerke, typischerweise portweise. Jedes VLAN hat seinen eigenen Bereich, den ein Broadcast erreicht (Broadcast-Domäne), und der Switch leitet Frames nur zwischen Ports desselben VLANs weiter. Verkehr zwischen verschiedenen VLANs, wie hier zwischen VLAN 10 und VLAN 20, muss daher über einen Router oder L3-Switch laufen, der auf Schicht 3 weiterleitet. Erstrecken sich VLANs über mehrere Switches, wird ein in IEEE 802.1Q festgelegtes Tag (VLAN-ID) in die Frames eingefügt, das angibt, zu welchem VLAN ein Frame gehört. VLANs dienen etwa dazu, Netzwerke nach Abteilungen zu trennen oder ein Gäste-WLAN vom internen Netzwerk abzuschotten.
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