Netzwerkdesign und Netzwerkbetrieb
Eine Schnittstelle mit der MAC-Adresse 00-1A-2B-3C-4D-5E erzeugt per SLAAC aus dem Präfix 2001:db8:1:1::/64 und einer Interface-ID im EUI-64-Format eine Adresse. Welche Adresse ergibt sich?
- A2001:db8:1:1:21a:2bff:fe3c:4d5e
- B2001:db8:1:1:1a:2bff:fe3c:4d5e
- C2001:db8:1:1:21a:2bfe:ff3c:4d5e
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Antwort: A. 2001:db8:1:1:21a:2bff:fe3c:4d5e
Im EUI-64-Format wird die 48-Bit-MAC-Adresse in ihre oberen 24 Bit und ihre unteren 24 Bit geteilt, und dazwischen wird FF-FE eingefügt, sodass sich 64 Bit ergeben. Zwischen 00-1A-2B und 3C-4D-5E eingefügt, ergibt das 00-1A-2B-FF-FE-3C-4D-5E. Außerdem wird das zweitniedrigste Bit des ersten Bytes (das U/L-Bit) invertiert, sodass aus 00 der Wert 02 wird: 02-1A-2B-FF-FE-3C-4D-5E. In 16-Bit-Gruppen aufgeteilt und ohne führende Nullen jeder Gruppe ergibt das 21a:2bff:fe3c:4d5e, mit dem Präfix also die Adresse 2001:db8:1:1:21a:2bff:fe3c:4d5e. Weil ein Endgerät leichter verfolgt werden kann, wenn seine Adresse die MAC-Adresse verrät, verwenden die meisten heutigen Betriebssysteme Interface-IDs auf Basis von Zufallswerten.
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