Umwelt und Sicherheit

Welcher sicherheitstechnische Vorteil ergibt sich, wenn giftige Gase wie Arsin oder Phosphin an einem Adsorbens adsorbiert und in einem Behälter bei einem Druck unterhalb des Atmosphärendrucks gelagert und geliefert werden?

  1. AAuch bei einer Leckage am Behälter tritt das Gas kaum heftig nach außen aus
  2. BDie Giftigkeit des Gases verschwindet
  3. CGasdetektoren werden überflüssig
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Antwort: A. Auch bei einer Leckage am Behälter tritt das Gas kaum heftig nach außen aus

Bei Hochdruckflaschen kann bei einem Schaden an Ventil oder Rohrleitung auf einmal eine große Gasmenge freigesetzt werden. Bei Behältern mit Unterdruckversorgung, bei denen das Gas an ein poröses Adsorbens adsorbiert und unterhalb des Atmosphärendrucks gelagert wird, strömt bei einer Leckage vielmehr Luft ein, sodass die Gefahr einer massiven Freisetzung giftigen Gases stark sinkt. Das Gas wird über die Vakuumpumpe der Anlage entnommen. Die Giftigkeit des Gases selbst ändert sich nicht, sodass Detektion und Absaugung weiterhin erforderlich sind.

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