Grundlagen und Anwendungen der Kryptografie
Welche Zuordnung der im August 2024 vom US-amerikanischen NIST veröffentlichten Standards der Post-Quanten-Kryptografie zu ihrer Art ist richtig?
- AML-KEM (FIPS 203) ist ein gitterbasiertes Signaturverfahren, ML-DSA (FIPS 204) ein hashbasierter Schlüsselkapselungsmechanismus und SLH-DSA (FIPS 205) eine symmetrische Verschlüsselung
- BML-KEM (FIPS 203), ML-DSA (FIPS 204) und SLH-DSA (FIPS 205) sind alle Signaturverfahren mit kurzen Schlüsseln, die auf Problemen über elliptischen Kurven beruhen
- CML-KEM (FIPS 203) ist ein gitterbasierter Schlüsselkapselungsmechanismus, ML-DSA (FIPS 204) ein gitterbasiertes Signaturverfahren und SLH-DSA (FIPS 205) ein hashbasiertes Signaturverfahren
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Antwort: C. ML-KEM (FIPS 203) ist ein gitterbasierter Schlüsselkapselungsmechanismus, ML-DSA (FIPS 204) ein gitterbasiertes Signaturverfahren und SLH-DSA (FIPS 205) ein hashbasiertes Signaturverfahren
Am 13. August 2024 veröffentlichte das NIST drei FIPS als erste Standards der Post-Quanten-Kryptografie. ML-KEM nach FIPS 203 (ursprünglicher Name CRYSTALS-Kyber) ist ein Schlüsselkapselungsmechanismus zum Austausch von Schlüsseln, ML-DSA nach FIPS 204 (CRYSTALS-Dilithium) und SLH-DSA nach FIPS 205 (SPHINCS+) sind Verfahren für die digitale Signatur. ML-KEM und ML-DSA beruhen auf der Schwierigkeit von Gitterproblemen (etwa dem Module-LWE-Problem, bei dem ein Geheimnis aus einem linearen Gleichungssystem mit kleinen hinzugefügten Fehlern zu bestimmen ist). SLH-DSA stützt sich nur auf die Sicherheit einer Hashfunktion; die Signaturen sind daher groß und langsam, doch es dient als Absicherung, falls bei den Gitterproblemen Schwachstellen gefunden werden.
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