PN-Übergang und Diode

Welches Phänomen nutzen Z-Dioden (Spannungsstabilisierungsdioden) hauptsächlich?

  1. ADen Diffusionsstrom in Durchlassrichtung
  2. BDen Durchbruch bei Sperrvorspannung
  3. CDie durch Lichtabsorption erzeugte Spannung
Antwort und Erläuterung anzeigen

Antwort: B. Den Durchbruch bei Sperrvorspannung

Z-Dioden nutzen die Eigenschaft, dass der Strom stark ansteigt, sobald die Sperrspannung die Durchbruchspannung erreicht, und die Spannung auch bei Stromänderungen nahezu konstant bleibt. Die Durchbruchspannung wird durch die Dotierung bestimmt, und im Handel sind Typen von etwa 2 bis 200 V erhältlich. Bis etwa 5 V liegt überwiegend der Zener-Durchbruch durch den Tunneleffekt vor, darüber überwiegend der Lawinendurchbruch. Eingesetzt werden sie zur Erzeugung von Referenzspannungen und zum Überspannungsschutz. Die lichtbedingte Spannung ist ein Phänomen von Solarzellen und Fotodioden.

Dieses Thema üben Zur Themenseite

Weitere Fragen zu PN-Übergang und Diode

  1. Welcher Zusammenhang zwischen Durchlassstrom und Durchlassspannung eines PN-Übergangs ist richtig?
  2. Welche Durchlassspannung (ungefähre Spannung, ab der Strom zu fließen beginnt) hat eine übliche Silizium-PN-Diode?
  3. Welcher Zusammenhang zwischen Sperrsättigungsstrom einer PN-Diode und Temperatur ist richtig?
  4. Welches Merkmal von Schottky-Dioden ist richtig?
  5. Welche Eigenschaft nutzen Kapazitätsdioden (Varaktoren)?