Hardwaresicherheit
Warum wird bei der Erzeugung von Schlüsseln aus einer PUF ein Fehlerkorrekturmechanismus (z. B. Helper Data) kombiniert?
- AWeil sich durch Temperatur, Spannung und Rauschen einige Bits der PUF-Ausgabe bei jedem Auslesen ändern können, der Schlüssel aber jedes Mal völlig identisch sein muss
- BWeil bei der PUF-Ausgabe jedes Mal alle Bits invertiert sind
- CWeil sich die Schlüssellänge durch Fehlerkorrektur automatisch verdoppelt
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Antwort: A. Weil sich durch Temperatur, Spannung und Rauschen einige Bits der PUF-Ausgabe bei jedem Auslesen ändern können, der Schlüssel aber jedes Mal völlig identisch sein muss
PUF-Werte werden von Fertigungsstreuungen bestimmt, doch bei Zellen mit geringem Unterschied zwischen den beiden Kandidaten kann sich der Wert durch Temperatur, Spannung und Rauschen bei jedem Auslesen ändern. Ein kryptografischer Schlüssel ist schon bei einem abweichenden Bit unbrauchbar, daher werden bei der Registrierung Hilfsinformationen, sogenannte Helper Data, erzeugt und bei jedem Auslesen die schwankenden Bits mit einem Fehlerkorrekturcode korrigiert, bevor der Schlüssel erzeugt wird. Helper Data werden so erzeugt, dass sie den Schlüssel selbst nicht preisgeben.