Analog- und Elektronikschaltungen

Welche Aussage zur Eingangsoffsetspannung eines Operationsverstärkers ist korrekt?

  1. ADie kleine Spannung, die zwischen den Eingängen angelegt werden muss, damit der Ausgang bei Eingang 0 ebenfalls 0 wird
  2. BDie maximale Spannung, die an den Eingang angelegt werden darf
  3. CDie Versorgungsspannung des Operationsverstärkers
Antwort und Erläuterung anzeigen

Antwort: A. Die kleine Spannung, die zwischen den Eingängen angelegt werden muss, damit der Ausgang bei Eingang 0 ebenfalls 0 wird

Wegen geringer Unterschiede der Transistoren der Eingangsstufe wird der Ausgang realer Operationsverstärker auch bei gleicher Eingangsspannung nicht 0. Auf den Eingang umgerechnet ergibt dies die Eingangsoffsetspannung, die bei Standardtypen einige mV und bei Präzisionstypen höchstens einige zehn µV beträgt. Am Ausgang erscheint sie um den Faktor (1 + Rf/Ri) verstärkt und ändert sich auch mit der Temperatur (Drift). Zur Verarbeitung kleiner Gleichspannungssignale, etwa von Thermoelementen, mit hoher Verstärkung werden Typen mit niedrigem Offset oder chopperstabilisierte Typen verwendet.

Dieses Thema üben Zur Themenseite

Weitere Fragen zu Analog- und Elektronikschaltungen

  1. Welche Eigenschaft hat eine RC-Schaltung, bei der ein Kondensator in Reihe im Signalpfad und ein Widerstand zwischen Ausgang und Masse liegt?
  2. Welche Aussage zum Schaltregler im Vergleich zu Linearreglern (z. B. LDO) ist korrekt?
  3. Welche Zeit benötigt die Kondensatorspannung bei der Sprungantwort einer RC-Schaltung, um etwa 63 % des Endwerts zu erreichen?
  4. Welche Schaltung speist den Strom einer Photodiode in den invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers ein und wandelt ihn über einen Rückkopplungswiderstand in Spannung um?
  5. Welcher aus z. B. drei Operationsverstärkern aufgebaute Verstärker dient der hochgenauen Verstärkung kleiner Differenzsignale von Sensoren?